Was liest man am Besten im Bett vor dem Einschlafen? Ein Buch, eine Zeitschrift oder blättert man lieber belanglos in einem Katalog? Warum? Natürlich um vom Alltag abzuschalten, die Leinen zu lösen und einzuschlafen. Der Schuss kann dabei aber gewaltig nach hinten losgehen, denn entweder ist das Buch dann so spannend, das man es nicht mehr aus der Hand legen kann (zuletzt die Stieg Larsson Trilogie), oder wie in meinem Fall jetzt, beschäftigt einen ein Artikel aus einer Zeitung so, das man sich mit dem Laptop im Bett wieder findet und einen Blog eintrag schreibt um das gelesene zu verarbeiten.
Wohlgemerkt, ich schreibe einen Beitrag. Irgendwie Ironie, denn in dem Artikel der mich gerade beschäftigt hat, geht es um Unterhaltung – viel mehr um Smalltalk. Wie man den richtig führt, wie man sich in ein Gespräch einbringt und was denn die besten Themen sind, mit jemandem ins Gespräch zu kommen. Kernaussage ist dabei, das Zuhören wichtiger ist, als reden, denn nur wenn man auf den Gegenüber eingeht, kann auch eine Unterhaltung aus dem Gespräch werden. Ein Zitat bringt das Ganze auf den Punkt:
Bei den meisten modernen Gesprächen steht das “Ich” eines Beteiligten im Vordergrund. Ein gutes Gespräch aber, und das ist für den Hyperindividualisten der Gegenwart schwer zu ertragen, hat keinen Mittelpunkt, sondern funktioniert eher wie eine Jazzband, in der jeder Teilnehmer ein Motiv anspielt, das man dann zusammen variiert, und so nicht nur die gemeinsame Aktivität genießt, sondern manchmal etwas miteinaner erschafft, das über den Moment hinaus Bedeutung hat.
Gerade der Schluss ist sehr poetisch formuliert, er trifft aber die Idealvorstellung einer Unterhaltung recht gut. Man kann es lernen, sich ins Gespräch einzubringen, sich mit jemandem über das Wetter zu unterhalten, aber nur wenn beide Gesprächspartner aufeinander eingehen – gemeinsame Themen finden – kann auch mehr daraus werden, als nur Smalltalk – eine richtig gute Unterhaltung. Auch wenn in der heutigen Zeit viele Kommunikation textbasiert über SMS oder das Internet verläuft, kann es das Gefühl nach einer richtig guten Unterhaltung, nicht ersetzen. Leider steht dem oftmals ein Ich im Wege.
In diesem Sinne: Gute Nacht!
Mir scheint es schon ziemlich lange her zu sein, das wir das letzte Mal im Kino waren. Der letzte Film müsste der James Bond “Ein Quantum Trost” gewesen sein, also im November letztes Jahr. Jetzt haben wir es mal wieder geschafft, ins Kino zu gehen! Anlass war die Verfilmung von Jan Weilers Buch “Maria ihm schmeckts nicht”, das Manu und ich sehr genüsslich gelesen hatten. Das Buch handelt von Jan, der in eine italienische Großfamilie einheiratet. Der Vater seiner Zukünftigen, Antonio Marcipane wünscht sich, das die Hochzeit in seinem Geburtsort, in dem Dorf Campobello stattfinden soll. Hier prallen dann deutsche und italienische Mentalität und Traditionen frontal aufeinander, was in einem ziemlichen Chaos endet. Der Film mit Christian Ulmen in der Hauptrolle ist eine recht gute Umsetzung des Buchs. Besonders gut gespielt ist Antonio, der mit seinem starken italienischen Akzent den richtigen Flair im Film verbreitet. Im Gegensatz zum Buch wird die Geschichte VOR der Hochzeit erzählt, statt wie im Buch das Leben mit der Italienischen Sippe. An einigen Stellen wurde die Handlung auch etwas erweitert, um auch den Unterschied zwischen den entspannten und lockeren Italienern und den spießigen Deutschen hervorzuheben. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir das Zitat von Antonio “Deutsche suchen immer Probleme, Italiener haben sie schon, müssen sie nicht suchen”. Insgesamt ein wunderbar unterhaltsamer und lustiger Film, eine gelungene Umsetzung der eh schon guten Vorlage!
Soviel zum eigentlichen Film. Natürlich wollten wir, wie es sich gehört, Popcorn und etwas zu trinken für den Film kaufen. Schön und gut, wir haben uns dann auf ein Classic Package geeinigt, bestehend aus einem 0.5l Getränk und einer normalen Packung Popcorn. Noch ein Wasser dazu, passt. Gesagt, getan – ich gebe meine Bestellung auf. Sogleich empfiehlt mir der Mann hinter der Theke das Maxi Package mit einer großen Packung Popcorn und zwei 0.75l Getränken, das insgesamt dann nur um 10 Cent mehr kosten würde. Natürlich hat er mich damit total überrumpelt! Eine große Packung Popcorn kann ich unmöglich alleine essen, das hat schon fast die Dimensionen eines Eimers! Wegen der größeren Getränke und des geringen Preisunterschieds habe ich mich dann doch für das Maxi Package entschieden. Ich hatte echt noch nie so einen Haufen Popcorn im Kino dabei, mein Bedarf ist für die nächste Zeit mehr als gedeckt!
Seit fast einer Woche habe ich nun den Dienst von Mozilla auf meinen Rechnern im Einsatz. Meine Erfahrungen sind durchwegs positiv. Es erweckt ein unglaublich vertrautes Gefühl, seinen Browser zu öffnen, eine Adresse einzugeben und zu wissen das alles – egal auf welchem Rechner man gerade sitzt – an Ort und Stelle ist. Das Prinzip ist eigenlich ziemlich genial, die Synchronisierung erfolgt automatisch alle fünf Minuten. Wenn man sich bei einem Dienst anmeldet, hat man sofort den Benutzernamen und das Passwort auch auf den anderen Rechnern verfügbar.
Natürlich handelt es sich dabei um sehr sensible Daten. Der gleichzeitige Einsatz auf Arbeits- und Privatrechnern ist eher nicht zu empfehlen. Serverseitig werden die Daten über ein selbst gewähltes Passwort verschlüsselt, ohne das man trotz Benutzername und Passwort keinen Zugriff auf die Daten hat. Diese Maßnahme schafft ein gewisses Vertrauen, ob es allerdings ganz sicher ist, lässt sich nicht sagen.
Bei Golem war in den letzten Tagen zu lesen, das auch Google in ihrem Chrome Browser ein ähnliches Feature integrieren wird. Ob diese Daten bei Google richtig aufgehoben sind? Ich wage das zu bezweifeln, wobei eh schon meine ganzen Mails dort aufgehoben sind. Ob es da noch auf meine History ankommt?
Trotz allem: Mozilla Weave ist ein tolles Projekt, ihr solltet es einmal ausprobieren! Hier nochmal der Link zur Seite des Projekts.
Vielleicht kennt ihr das Problem ja auch: Manchmal ist man mit dem Rechner zu Hause im Netz, dann mal mit dem Laptop bzw. MacBook, dann in der Arbeit und überall sind die Bookmarks andere, die gespeicherten Passwörter nicht vorhanden und so weiter.
Die Bookmarks überall gleich zu haben, ist nicht unbedingt schwierig. Dazu gibt es den social bookmarking Dienst Delicious, bei dem man Bookmarks hinterlegen und diese mit Tags versehen kann, um die Seite auch wieder zu finden. Um das Ganze abzurunden gibt es dafür ein wunderbares Firefox Plugin, über das man einfach neue Bookmarks anlegen kann und auch eine spezielle Lesezeichen Leiste. Damit hat man überall identische Lesezeichen gruppiert nach Stichwörtern. Die Lesezeichen sind für jedermann sichtbar, so sieht man dann auch, wieviele andere Leute das gleiche Lesezeichen hinterlegt haben.
Ein ganz anderes Prinzip verfolgt das Weave Projekt, das momentan von den Mozilla Labs entwickelt wird. Über ein Plugin werden Bookmarks, die History und auch die gespeicherten Passwörten zentral auf den Server geladen. Damit dies nicht von jedem eingesehen werden kann, muss zusätzlich zu den Benutzerdaten ein eigenes Passwort zur Verschlüsselung angegeben werden, ohne das die Daten nicht lesbar sind. Hab es mir mal installiert und seit dem wird alle 5 Minuten synchronisiert. Werde das ganze später noch auf dem MacBook austesten!
Ob es die Delicious Bookmarks ersetzen kann, bin ich mir noch nicht sicher. Mal abwarten, sieht auf jeden Fall nicht schlecht aus!
Das nenn ich mal ein gutes Angebot. Die Brennsoftware Nero gibt es jetzt als kostenlose Version! Der Funktionsumfang ist zwar eingeschränkt, aber wen stört das schon. Habe zwar die Vollversion irgendwo rumliegen, aber das Paket ist so überladen – so viele Dinge die ich nicht von einem Brennprogramm erwarte, nicht brauche und nicht nutzen will. So, jetzt gibt es die kleine, feine Free Version in der man nur Daten CDs brennen kann. Was will man mehr? Ach ja, den Link? Bitteschön!
Was ist der Unterschied zwischen einer privaten und einer geschäftlichen Homepage? Klar, eine geschäftliche Homepage ist auf eine Firma registriert und preist üblicherweise ihre Produkte an. Natürlich gibt man dort auch Anschrift und sämtliche Kontaktdaten an, man will ja für die Interessenten erreichbar sein. Auf einer privaten Homepage schreibt man über dies und das, was einem so durch den Kopf geht oder über Ausflüge, die man gemacht hat. Üblicherweise anonym oder nicht zu viel preisgebend.
Soweit eigentlich in Ordnung, könnte man meinen. Man installiert sich einen Blog auf seinem Webspace und schreiben dort, was man so möchte. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. So einfach ist es scheinbar dann doch nicht, wie ich gestern auf dem Stern lesen musste. Auch private Webseiten unterliegen der Anbieterkennzeichnungspflicht – was heißt: ein Impressum ist hier vorgeschrieben. Wie ausführlich dies befüllt sein muss, ist abhängig davon, ob die Seite privat oder geschäftlich ist.
Auf die geschäftlichen Part gehe ich jetzt nicht ein, aber für private Homepages muss der Name und die Anschrift des Erstellers angegeben sein. Rein private Seiten handeln allerdings nur von privaten und familiären Angelegenheiten. Sobald regelmäßig journalistische Themen zur Sprache kommen, oder ein Werbebanner geschaltet wird, handelt es sich nicht mehr um eine private Homepage. In diesem Fall wäre sogar eine Telefonnummer anzugeben.
Gehts noch? Was sagt hier der Datenschutz dazu? Ich werde gerade noch meine Telefonnummer hier in meinem Blog posten, damit womöglich noch mehr Werbeanrufe hier ankommen. Zum Glück wird das in den Hinweisen etwas relativiert:
Tipp: Gehen Sie auf Nummer sicher. Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse und ein zweites Kommunikationsmittel an, das ebenso effektiv wie eine erreichbare Telefonnummer ist.
Ja, ich habe Werbebanner – ob hier journalistische Inhalte geschrieben werden, das mag mal dahin gestellt sein, aber mehr als angegeben ist, möchte ich ehrlich gesagt auch nicht preisgeben. Die Domain ist auf meinen Namen registriert, das sollte eigentlich reichen. Viele Blogs geben nicht einmal eine Adresse bekannt und sind weitgehend anonym. Vielleicht sollte man trotzdem noch ein Kontaktformular integrieren, nachdem Heike’s Kommentar Benachrichtigung im Spam Order von Google Mail gelandet ist. Gut, das Gesetz bzw. die Hinweise sind auf Februar 2009 datiert, also noch ziemlich frisch.
Hier der Link zu den Hinweisen zur Anbieterkennzeichnungspflicht.
Die EU Kommission hat Anfang diesen Jahres beschlossen, das Microsoft Windows 7 ohne Internet Explorer ausliefern muss. Angeregt haben dies die Macher des Browsers Opera, aber auch Mozilla und Google haben sich dem inzwischen angeschlossen. Die Frage dabei ist natürlich: Wie einen soll man einen Browser installieren, wenn kein Browser installiert ist, um selbigen herunterzuladen? Berechtigte Frage! Nun hat sich Microsoft dazu entschieden, auch andere Browser zu integrieren und den Benutzer bei der Installation den Browser auszuwählen zu lassen. Das ist schon ein enormes Entgegekomen seitens Microsoft, aber auch die einzige wirkliche Alternative. Mir persönlich wäre der IE im Windows bereits installiert fast lieber. Ich bin zwar kein großer Fan davon und habe mich nie mit ihm richtig anfreunden können, aber ein zweiter Browser schadet nie.
Auch der Vorverkauf von Windows 7 ist sehr erfolgreich gewesen. In 7 (wie passend!) Minuten waren alle Versionen des neuen Betriebssystems unter die Leute gebracht. Billiger als angekündigt wurde die neue Windows Version sogar vom Media Markt unter die Leute gebracht, für 50 Euro. Die Nachfrage ist auch da, denn mit den aktuellen Quartalszahlen von Microsoft schadet ein bißchen Aufwind auf gar keinen Fall!
Es ist soweit: Google weitet sein Street View Programm auch auf Deutschland aus, nachdem es lange Zeit nur in Amerika verfügbar gewesen ist. Gerade lese ich bei Idowa, das die Google Autos auch bald in Landshut unterwegs sein sollen. Im Vergleich zu anderen EU Ländern wie Frankreich, Spanien, Italien oder England ist noch keine deutsche Stadt online verfügbar. Das Projekt ist Datenschutzrechtlich umstritten. Mich würde es nicht stören, vielleicht kann ich dann virtuell bei mir daheim vorbei fahren!
Update: Eine Auflistung welche Städte in welchen Bundesländern verfügbar sein werden findet ihr hier!
Auch unter dem Namen “Swine Flu” bekannt, ist nach wie vor ein Thema. Gerade habe ich einen Artikel bei Telepolis gelesen, in dem berichtet wird, das eine französische Gesundheitsbehörde bis Ende des Jahres mit 20 Millionen Menschen Erkrankungen rechnet. Das entspricht einem Drittel der Einwohner des Landes. Angesichts der knapp 700 bestätigten Fälle eine sehr gewaltige Prognose. In Deutschland sind die aktuellen Zahlen im Vergleich zu Frankreich um einiges höher. Bedingt durch die Rückreisewelle aus Spanien (insbesondere Mallorca) ist die Anzahl der Infektionen laut Spiegel mittlerweile auf 2.455 gemeldete Fälle angestiegen.
Diese Zahlen rütteln einen schon irgndwie wach. Problematisch ist die Erkrankung ja eigentlich nicht – im direkten Vergleich zu einer richtigen Grippe, der Influenza – bei der man sogar von einer Epidedemie spricht. Dazu müssen 10-20% der weltweiten Bevölkerung befallen sein, was laut WHO bei der Influenza auch tatsächlich der Fall ist. Die Schweinegrippe wird seit 11. Juni von der WHO als eine Pandemie eingestuft:
Phase 6: Verlauf der Pandemie: Wachsende und anhaltende Übertragungen von Mensch zu Mensch in der gesamten Bevölkerung. Räumlich getrenntes Ausbruchsgeschehen in mindestens zwei WHO-Regionen.
Diese Definition ist also nicht abhängig von der Anzahl der Erkrankungen, es muss eine gewisse örtliche Ausbreitung der Krankheit gegeben sein. Die Grippe ist also von der Verbreitung her sehr viel häufiger. Daran zu erkranken, darüber machen sich aber die wenigsten Menschen Sorgen, warum sollte man es dann bei der Schweinegrippe tun? Das Problem der Schweinegrippe ist, das es aktuell keinen richtigen Impfstoff dafür gibt, da es sich dabei um eine Mutation des H1N1 Virus handelt. Dagegen wurden Mittel wie Tamiflu entwickelt, die trotzdem helfen sollen. Sorgen muss man sich also keine machen. Noch weniger, wenn man den ganzen Tag vor dem PC verbringt!
Trotzdem schadet es nicht, die Hände einmal mehr und gründlicher zu waschen oder?
Um das wieder finden von geschriebenen Beiträgen zu erleichtern habe ich jetzt die Kategorien ein wenig überarbeitet und die bestehenden Beiträge entsprechend neu einsortiert. Die bisherigen Kategorieren waren rein fiktiv als ich den Blog aufgesetzt habe. Die Kategorien “Spiele” und entsprechenden Unterkategorien habe ich gleich mal entsorgt. Übrig geblieben ist nur noch die Kategorie Computer, für alles was mit Programmieren, Java etc. zu tun hat.
Gewichtig ist die “Aktuelles” Kategorie, da doch oft aktuelle Themen zur Sprache kommen, was gerade passiert. Ebenfalls wichtig war mir die “Unterwegs” Kategorie in der Beiträge zu Ausflügen oder ähnlichem abgelegt werden. Ich hoffe das Euch das die Suche ein wenig erleichtert. Ach ja, gleich mal WordPress 2.8.2 installieren, Leute!
Gezwitscher
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